Äthiopien Afrika

Dank sauberem Wasser die Lebensgrundlagen vielfältig verbessern

Durch das Projekt werden die Lebensgrundlagen von 50‘000 Menschen in Oromia/Äthiopien vielfälltig verbessert. In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung werden zehn Wasserstellen gebaut und sechs bestehende Wassersysteme erweitert. Durch den verbesserten Zugang zu sauberem Wasser und die Ausbildung von 128 Bäuerinnen und Bauern wird die Ernährungs- und Einkommenssituation von 128 Familien verbessert. Die Infrastrukturarbeiten werden durch Ausbildungs- und Sensibilisierungsaktivitäten im Bereich Gesundheit und Hygiene ergänzt. Ziel ist es, dass 9‘251 Familien dahingehend senisbilisiert werden, dass sie sich Latrinen bauen.

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Projektziele und Auswirkungen

Das vorliegende Projekt hat zum Ziel, die Lebensgrundlagen marginalisierter Gemeinden in drei Distrikten durch Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen, verbesserter Hygiene und erhöhter Nahrungsmittelsicherheit vielfältig zu verbessern.

Solidarische Gemeinde(n):

  • Disentis/
  • Frenkendorf/
  • Goldach/
  • La Punt Chamues-ch/
  • Pfeffingen/
  • Wasserversorgung Herisau/

Dank dieser Unterstützung konnten wir dieses Projekt erfolgreich finanzieren!

Projektdetails


Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 52884 Personen

Anzahl Begünstigte Sanitäre Anlagen: 9251 Personen

Projektdauer: 01.2014 – 12.2017


Organisation: Caritas Schweiz

Weitere(r) Projektpartner: Caritas Harar


Beantragte Mittel via SES: 549’105 CHF

Gesammelter Solidaritätsbeitrag: 40’897 CHF


Empfehlung durch Aguasan:

Der vorliegende Projektantrag leistet einen messbaren Beitrag an wichtige Entwicklungsziele, sowie Zugang zu sauberem Trinkwasser und Siedlungshygiene. Der Projektvorschlag ist kohärent und beantwortet die wichtigen Aspekte einer dauerhaft nachhaltigen Massnahme wie zum Beispiel die Einbindung der lokalen Behörden, die Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung und die Kapazitätsstärkung von lokalen Komitees. Eine Unterstützung dieses Projektes wird empfohlen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die geplanten Aktivitäten und Ressourcen nicht einseitig auf einzelnen Zielsetzungen verteilt werden. Insbesondere sollte den Zielen Zugang zu sanitären Einrichtungen, Sensibilisierung und Ausbildung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.


Wichtige Endergebnisse

Das vorliegende Projekt bietet rund 52‘000 Menschen verbesserten Zugang zu Wasser und 9‘200 Haushalten sowie Schülern von sechs Schulen Zugang zu sanitären Anlagen. Diese Massnahmen, ergänzt durch die Ausbildungs- und Sensibilisierungsaktivitäten im Bereich Gesundheitserziehung und Hygiene, haben weitreichende Auswirkungen und verbessern den gesundheitlichen Zustand von Mensch und Vieh. Der Bau der Latrinen ging mit einer Maurerausbildung von 41 jungen Männer einher. Die Ausbildung im Bauhandwerk sichert nicht nur die Qualität der Anlagen sondern dient zudem der Diversifizierung der Einkommensquelle dieser Begünstigtengruppe. Nicht nur die direkt Begünstigten sondern die Gesamtheit der Dorfbevölkerung profitiert von den Projektinterventionen. Die Erweiterung und der Neubau von Bewässerungsanlagen hat die Einkommens- und Ernährungssituation von 182 Familien verbessert, wobei eine indirekte Wirkung der Aktivitäten auf einen erweiterten Kreis der Dorfgemeinschaft Einfluss hatte. Denn beispielsweise wurde der nachhaltige Umgang mit Wasser gefördert und Wasserverschwendung verringert, was die zur Verfügung stehende Wassermenge erhöhte. Die Wasserinfrastrukturen wurden auch von den Bewohnern der Nachbarsiedlungen genutzt, sobald deren Wasserquellen austrockneten. Aufgrund von Caritas langjähriger Erfahrung im WASH Sektor, kann zudem davon Ausgegangen werden, dass der Bau von Latrinen einen Multiplikationseffekt haben wird.

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