Burkina Faso Afrika

WASH Burkina

Das Programm WASH Burkina geht die Problematik des Ziels 7 der MDGs in einem ganzheitlichen Ansatz an: Der erleichterte Zugang zu verbesserten Trinkwasserstrukturen und sanitären Einrichtungen wird mit einer wichtigen Komponente zur Förderung von Hygienepraktiken kombiniert. WASH Burkina zielt darauf ab, den nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen für die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch den jährlichen Bau von 45 Brunnen und 675 Latrinen zu fördern. Außerdem zielt es darauf ab, das Hygieneverhalten der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen, die in ländlichen und stadtnahen Gebieten leben, durch koordinierte Aufklärungsmaßnahmen zu ändern. Die Sensibilisierung für Praktiken wie Händewaschen, die Verwendung sauberer Behälter und eine gute Körperhygiene ermöglichen es, die Wirksamkeit der ersten beiden Komponenten des Projekts zu stärken und zu erhöhen.

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Projektziele und Auswirkungen

Stärkung der Kapazitäten der Gemeinschaft bei der Identifizierung, Auswahl und Umsetzung von Aktivitäten. Die Dorfentwicklungskomitees werden für das Projekt sensibilisiert und identifizieren in Zusammenarbeit mit den Partnern die Bedürfnisse der Gemeinschaft in Bezug auf den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. In jeder Gemeinde wird eine strukturierte Wassernutzervereinigung (AUE) gegründet, die die Verwaltung der errichteten verbesserten Trinkwasserquelle übernimmt. Innerhalb der AUE werden Betreuer darin geschult, Hygiene und Sanitärversorgung in ihrer eigenen Gemeinde zu fördern.

Solidarische Gemeinde(n):

  • Aesch/
  • Arbedo-Castione/
  • Basel/
  • Biberstein/
  • Birsfelden/
  • Bière/
  • Corminboeuf/
  • Erlenbach/
  • Glarus/
  • Maur/
  • Personico/
  • Saanen/
  • Salvan/
  • Solothurn/
  • Sorengo/
  • Zermatt/

Dank dieser Unterstützung konnten wir dieses Projekt erfolgreich finanzieren!

Projektdetails


Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 40500 Personen

Anzahl Begünstigte Sanitäre Anlagen: 40500 Personen

Projektdauer: 10.2011 – 06.2014


Organisation: Morija


Beantragte Mittel via SES: 431’412 CHF

Gesammelter Solidaritätsbeitrag: 84’795 CHF


Empfehlung durch Aguasan:

Die Bewertung ist positiv. Dennoch wird dem Verein Morija empfohlen, die folgenden Punkte bei der Umsetzung des Projekts zu verstärken:

– Die ländlichen Gemeinden stärker einbeziehen (Auswahl der Interventionsdörfer, Überwachung der AUE und der Reparaturhandwerker): Erstens, weil die Gemeinden gesetzlich für die Trinkwasserversorgung und damit für die Koordinierung des Sektors in ihrem Gebiet verantwortlich sind und zweitens, um die Versorgung mit Ersatzteilen zu erleichtern (Kontakt zwischen AUE, Handwerkern, Importeuren und lokalen Lieferanten). Diese Aufgabe wird derzeit vom Projektkoordinator übernommen: Für die Nachhaltigkeit ist es wichtig, dass die Gemeinden diese Rolle übernehmen.
– Bau von Latrinen in den Schulen, in denen es keine gibt: Es scheint schwierig zu sein, Kinder zu Hygiene zu erziehen und sie gleichzeitig zu bitten, in den Busch zu gehen, um ihre Notdurft zu verrichten.
– Mehr zur Risikominimierung: Stärkung des Gemeindemanagements, Begleitung von Gemeindeförderern


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