Sambia Afrika

Klimaresiliente Wasser- und Sanitärversorgung in Sambia

In den Distrikten Kafue und Siavonga in Sambia fehlt vielen Menschen verlässlicher Zugang zu sauberem Wasser und sicheren Toiletten. Laut Baseline-Studie vom Oktober 2025 braucht über die Hälfte der befragten Haushalte mehr als 30 Minuten pro Weg zur nächsten Wasserquelle. Nur 9 Prozent der Latrinen gelten als angemessen, und in den Schulen ist die Wasserversorgung oft unzuverlässig. Dürren und Überschwemmungen verschärfen die Lage.

Die Heilsarmee Schweiz baut deshalb bis Januar 2029 klimaresiliente Wasser- und Sanitärinfrastruktur auf. Brunnen werden mit Solarpumpen ausgerüstet und zu kleinen Leitungsnetzen ausgebaut. Sie versorgen Dörfer, rund 20 Schulen und die zugehörigen Gesundheitszentren über gemeinschaftliche Entnahmestellen. Toiletten und Handwaschstationen in Schulen und Gesundheitszentren werden neu gebaut oder erneuert. In den Dörfern werden langlebigere Latrinen gefördert, die Überschwemmungen besser standhalten und das Grundwasser schützen.

Die Gemeinden tragen das Projekt mit: Sie stellen das Land kostenlos zur Verfügung, helfen beim Bau und zahlen Nutzergebühren. Geschulte Wasserkomitees übernehmen Betrieb und Unterhalt.

Hinweis: Das Gesamtprojekt enthält 3 Outcomes: 1) Verbesserte Steuerung und Verantwortlichkeit im WASH Sektor, 2) klimaresiliente WASH-Infrastruktur und 3) verbesserte Hygiene- und Sanitärgewohnheiten. Die Informationen auf dieser Seite beschränken sich ausdrücklich auf den 2. Outcome, der unterstützt wird.

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Projektziele und Auswirkungen

Ziele und Auswirkungen
Ziel ist eine funktionierende, klimaresiliente Wasser-, Sanitär- und Hygieneinfrastruktur in Gemeinden, Schulen und Gesundheitszentren.

  • Verlässliches Wasser: Solarbetriebene Wassersysteme liefern auch in Dürrezeiten sauberes Grundwasser, und die Wasserqualität wird regelmässig kontrolliert.
  • Sichere Sanitäranlagen: Schulen und Gesundheitszentren erhalten sichere, geschlechtergetrennte Toiletten und Handwaschstationen. Das schützt besonders Mädchen und senkt das Risiko von Durchfall und Cholera.
  • Langfristiger Betrieb: Wasserkomitees, Schulen und Gesundheitszentren sichern Betrieb und Unterhalt mit Wartungsplänen, Nutzergebühren und staatlichen Mitteln.

Projektdetails


Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 35000 Personen

Anzahl Begünstigte Sanitäre Anlagen: 17288 Personen

Projektdauer: 02.2026 – 01.2029


Organisation: Heilsarmee

Weitere(r) Projektpartner: Stiftung Heilsarmee Sambia


Beantragte Mittel via SES: 120’000 CHF


Empfehlung durch Aguasan:

Das Projekt ist fachlich überzeugend, adressiert einen klar ausgewiesenen Bedarf und kann zur Förderung empfohlen beziehungsweise angenommen werden.


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