Bolivien Südamerika

Durch Zugang zu sauberem Trinkwasser verbessern sich die Lebensumstände von bolivianischen Dorfgemeinschaften

Durch den Bau von Trinkwassersystemen und Schulung in Hygiene, Gesundheit und dem richtigen Umgang mit Wasser verbessert sich die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung in acht bolivianischen Gemeinden in der ländlichen Gegend Sapahaquis im Departement La Paz. Durch den Bau der Wassersysteme erhalten 1’470 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und ihre gesundheitlichen und hygienischen Verhältnisse sind nachhaltig verbessert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sensibilisierung von Schulkindern zu Hygiene- und Gesundheitsfragen.

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Projektziele und Auswirkungen

Beitrag zur Verbesserung der Gesundheits- und Lebensumstände der Bevölkerung in acht Gemeinden im Bezirk Sapahaqui durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Solidarische Gemeinde(n):

  • Collina d’Oro/
  • Sion/
  • Zollikon/

Dank dieser Unterstützung konnten wir dieses Projekt erfolgreich finanzieren!

Projektdetails


Anzahl Begünstigte Trinkwasser: 1470 Personen

Anzahl Begünstigte Sanitäre Anlagen: 150 Personen

Projektdauer: 12.2014 – 12.2017


Organisation: Caritas Schweiz

Weitere(r) Projektpartner: Caritas Corocoro


Beantragte Mittel via SES: 84’137 CHF

Gesammelter Solidaritätsbeitrag: 92’536 CHF

Lokal gesammelte Mittel: CHF 93’586


Empfehlung durch Aguasan:

Das Projekt kann zur Unterstützung empfohlen werden. Der Vorschlag basiert auf einer langfristigen Zusammenarbeit von Caritas Schweiz, Caritas Corocoro und den lokalen Behörden und Bevölkerungen. Die Implementierung der vorherigen Projektphase in vier Gemeinden des Bezirks Sapahaqui wurde erfolgreich durchgeführt. Die Einbindung der Bevölkerung durch Gemeinde- und Schulkomitees und die Eigenleistung der Begünstigten bieten eine hohe Gewähr für die Nachhaltigkeit der Massnahmen. Zudem handelt es sich um eine Mitfinanzierung (Finanzbedarf ca. 25%). 


Wichtige Endergebnisse

– 1’470 Menschen haben nachhaltig ausreichend Zugang zu sauberem Trinkwasser, sind zu Hygiene- und Gesundheitsfragen ausgebildet und haben ihre Hygienepraktiken verbessert
– Nachhaltiger Rückgang der chronischen Magen- und Darmkrankheiten und Abnahme der Durchfallerkrankungen (inbesondere ein Problem bei Kindern)
– Nachhaltige Reduktion der Kindersterblichkeit in den Gemeinden
– Zeitgewinn für die Frauen und Mädchen, welche bislang einen grossen Teil ihrer Zeit für das Beschaffen von Wasser aufwenden. Diese Zeit können sie für einkommensgenerierende Aktivitäten oder in Bildung investieren.

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